Wenn Apfelpflücken abenteuerlich wird.

Sonntag der 19 Oktober 2014. Ein sonniger Tag im Altweibersommer. Bei den milden Temperaturen und schönen Aussichten habe ich Rotzi mit auf einen Spaziergang in den nahen Wald genommen. Frische Luft, Sonnenschein und die Nähe der Natur sind eine Wohltat für die Seele, welche ohne die Geräusche entfernt brummender Motoren noch perfekter gewesen wäre.
Wenn das Laub Farbe bekennt und die Temperaturen einem mal nicht den Schweiß ins Gesicht treiben, dann kann man aufmerksam die Natur wahrnehmen und genießen. Zwischen den Impressionen von Wald und Flur, moosbewachsenem Wurzelwerk und bunten Blattcollagen hatten wir uns vorgenommen ein paar schöne Fotos zu schießen, welche, bei genügendem Gefallen, auch auf dem Blog landen sollten.
Aber bis jetzt fehlt der Höhepunkt, dieser noch unspektakulären Reise.
Nach dem wir über Trampelpfade den Wald verlassen und uns auf ein kleines Ensemble von Wiesen begeben gibt Rotzi ihrem Hungergefühl Ausdruck. Doch, welch Zufall, ein Apfelhain direkt vor uns. Gierig auf einen späten, saftigen Herbstapfel durch Frosten wir die Apfelbäume und finden ein einziges, pralles Prachtexemplar von Apfel. Dort sitzt er, hoch oben in der Baumkrone und gibt sich unerreichbar. Geschickt versuchen Rotzi und ich ihn mit Schütteln und Schlägen mit dem ausgefahren Fotostativ herunter zu bekommen. Bis auf ein Wackeln bleibt der Apfel unbeeindruckt.
Nun vereinen wir unsere Kräfte und ich nehme Rotzi auf die Schultern, durch die nun besseren Angriffe kommt der Apfel ins Trudeln, verbleibt jedoch immer noch auf seiner Baumkrone.
Ich berede Rotzi, sich auf den Baum zu begeben und den Apfel persönlich von seinem Thron zu stürzen. Nach ersten Zweifeln versucht sie auf den Baum zu klettern, welches nach einigen Anläufen und viel bärenstarker Hilfe gelingt. Mutig Schüttelt sie mit ihrem gesamten Körpergewicht den Ast. Schließlich fällt der Apfel und ich reiche ihn Rotzi für den ersten, triumphierenden Biss. Nun haben wir unseren Sieg gefeiert und Rotzi begibt sich hinab auf den Boden, doch oh je, auf den letzten Metern des Abstieges bricht ein Ast (Nein, ich will damit nicht sagen sie sei fett 😉 ), sodass Sie notgedrungen in meiner rettenden Bärenumarmung landet.
Nun genießen wir den Apfel, zusammen mit dem blauen Sebastien, ein unter einem Apfelbaum ansässigem Käfer, bevor wir uns aufmachen in Richtung nach Hause.

Den Höhepunkt noch einmal bildlich in Fünf Akten:

ObjektderBegierdeDas Objekt der Begierde

 

ImBaum

 Aufstieg in die Baumkrone (Anm. Rotzi: Warum Bärchen kein normales Foto aussuchen konnte werde ich nie verstehen…)

 

Triumphierender Biss

Der berauschende Geschmack des Sieges.

 

Baumbruch

Die Rache des Baumes! Aber es ging ja alles gut 😉

 

Sebastien

le petit Sébastien et l’odeur exaltante de la pomme

 

Tüdeldüü und bis denn, genießt den sonnigen Herbst!

Dies war ein Abenteuer von Rotzi und Bärchen,
in ihren Einzelheiten festgehalten von Bärchen,
révisé et publié par von Rotzi.

(Wobei ich keinen Einfluss auf die Fotos genommen habe – es gibt auch normale und sogar schöne Fotos mit mir drauf
Aber egal – die Rache wird meine sein!! ;D)

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4 Gedanken zu “Wenn Apfelpflücken abenteuerlich wird.

    • haha, danke =)
      Es war auf jeden Fall ein gelungener Tag und das Äpfelchen hat perfekt geschmeckt (mit Saft, der das Kinn und die Hand runterläuft – absolutes Klischee eben)!!

      lG, Rotzi

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