Weihnachtsgeschenkinspiration | Teil 1

Für und während meiner Sommerfreizeit in der geliebten Heimat Luxemburg habe ich mir einiges vorgenommen – und mich natürlich leicht überschätzt was meine Projekte anging. Schließlich will man ja auch ein Mal einfach nur nichts tun! Und das habe ich natürlich auch gemacht. Aber ein paar Leckereien, sowohl kulinarische als auch kreativ-handwerkliche, haben dann doch noch das Licht der Welt erblickt – ist das nicht wunderprächtig? (Ist das nicht ein tolles Wort? Seit einiger Zeit hat es einen sehr fest verankerten Platz in meinem Vokabular, namentlich im Segment „Ausrufe begeisterter Zustimmung“)

Eines davon war ein spontanes Präsent für die Frau Mama, von welcher ich die Liebe für schicken Schmuck in die Wiege gelegt bekommen habe. Keine Ahnung, was ich mir dabei gedacht habe – meine Vision war toll, wunderhübsch sozusagen, zwischendurch hatte ich den starken Drang loszuheulen weil nichts so aussah, wie ich wollte, und schlussendlich ist das Resultat sehr ansehnlich geworden! Zumindest wenn man weiß, wo man nicht hinschauen sollte 😉

Das Grundgerüst für das Schmuckaufbewahrungsbild besteht aus

  • einer relativ dünnen 3-4mm dicken Sperrholzplatte
  • Schmuckleisten aus Styropor

Dazu braucht Ihr noch Haken, ich habe dekorative aus dem Baumarkt genutzt, aber auf Trödelmärkten kann man richtige Schätzchen finden…

Die Schmuckleisten habe ich mit Hilfe von einer Schneidlade (ich wusste ja noch nicht ein Mal dass dieses Dingens einen „wissenschaftlichen“ Namen hat, ich würde es einfach als Winkel-sägen-Hilfe bezeichnen) zugeschnitten (logischerweise mit einem Winkel von 45°). Dabei muss die kurze, innere Seite etwas weniger messen als die jeweilige Plattenseite, damit man am Ende einen Leisten-Rahmen hat, welchen man auf die Platte kleben kann. Mein erster kleiner Downer kam dann schon in großen Zügen angelaufen – die Ecken haben einfach nicht aufeinander gepasst! Und das lag einfach nur daran, dass ich Eckleisten hatte, welche ich dann zum Zusägen nicht flach in die Schneidlade legen konnte. Aber mein Vater hat nicht nur fette Maschinchen in seinen Handwerksschränken, sondern auch noch Stuck-/Leistenkleber. Und da der weiß ist kann man kleine (und größere) Fehlerchen einfach auffüllen und verschwinden lassen.

Des weiteren müsst Ihr bei Leisten mit Muster darauf achten, dass Ihr das Muster in den Ecken schön weiter laufen lasst. Es kann also sein, dass Ihr wesentlich mehr Material verbrauchen musst als berechnet. Eine einfachere Methode wäre also definitiv einen schönen Rahmen vom Dachboden zu klauben, Oma abzuschwatzen oder auf einem Trödelmarkt zu ersteigern.

Den Rahmen klebt Ihr also auf die Platte, und dann könnt Ihr anfangen zu malen: Ich habe den Untergrund am Ende (nach einem hässlichen Reinfall mit einer Magenta-Mischung) in einem Aubergine-Farbton gestrichen und mit dem Pinsel ein Muster reingemalt. Den Rahmen habe ich etwas heller gehalten und ein paar Highlights mit einer goldenen Farbe gesetzt. Meiner Mama war dabei mehr Gold lieber als weniger Gold – und das liebe Töchterlein hat ihre Wünsche natürlich in die Tat umgesetzt!

Anschließend müsst Ihr nur noch Haken in die Platte schrauben und an der Hinterseite etwas anbringen zu Aufhängen – fertig ist das Schmuckstück … äääh Schmuckbild natürlich!!

Und hier ein paar Fotos zur optischen Untermalung dieser hoffentlich nicht verwirrenden Anleitung:

IMG_0144IMG_0164IMG_0189IMG_0194IMG_0218Die Eltern haben wohl die ursprüngliche Lokalisierung umgeworfen aber sich noch für keine Alternative entschieden. Aber Ihr habt ja Eure Imagination ;D

liebste Grüße,

Eure Rotzi

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