Kulinarische Reisballschlacht auf dem Weihnachtsmarkt

Der Dresdner Weihnachtsmarkt ist vor allem für seinen Striezelmarkt samt Dresdner Stollen und den Mittelalterweihnachtsmarkt bekannt und beliebt. Doch gerade fernab der populären Weihnachtsmarktteile haben Rotzi und ich eine ganz besondere Weihnachtsbude entdeckt, die wir euch gerne ans Herz legen würden. Auf einem kleineren Teil des Weihnachtsmarktes am Dresdner Postplatz sorgt ein kleiner Ricetownstand trotz fehlendem Schnees für eine weiße Weihnachtspracht. Neugierig geworden? Dann erzähle ich euch von einer kulinarischen Reisballschlacht.  !! Vorsicht: macht Hunger auf mehr 😉 !!

Neben Glühweinbuden, gebrannten Mandelbergen und dem sonstigen weihnachtlichen Lichterfest fallen die japanischen Reiskreationen besonders auf. Da wir noch nicht in den Genuss besagter Speise gekommen sind wollten wir sie erst einmal unter die Lupe nehmen, also haben Rotzi, ich und vier weite (tolle) Freunde uns quer durch das Angebot  von Ricetown geschlagen. Während wir noch kurz verdauen und uns unsere Meinung zu Ende bilden, hier für euch erst einmal die offizielle Website von Ricetown.

Kommen wir jetzt zum Wichtigsten, nämlich zum Geschmack. Die dreieckigen Reisbällchen werden frisch zubereitet und geformt und anschließend warm verzehrt (der wohl größte Unterschied zum bekannteren  Sushi). Mit bisher 15 Sorten, die Palette wird für das geplante Restaurant noch erweitert, bot sich für uns bereits ein breites Spektrum, welches weitestgehend all unsere 6 verschiedenen Geschmäcker abgedeckt hat. Im Gespräch mit unseren Mitmampfern und den Reisballproduzenten zeigt sich, dass die Fastfoodkreation aus Reis  guten Anklang findet. Am ehesten kann man die Reisbällchen mit Sushi vergleichen, nur eben warm und nicht so stark von Fisch dominiert. Wie auch bei seinem kalten Vertreter können die Reisbällchen noch mit Saucen individuell nachgewürzt werden (allen voran mit der bekannten Sojasauce). Besonders überzeugt hat Rotzi und mich, dass für einen normalen Hunger 3 Reisbällchen ausreichend sind, dabei aber nicht das schwere Völlegefühl verursachen wie unser herkömmliches Fastfood. Geschmacklich sind die Bällchen zwar nicht sehr würzig, dafür schmecken sie aber natürlich lecker. Einige der Bällchen sind vergleichsweise trocken (das ist aber auch das einzige was uns nicht ganz so gut gefallen hat), andere dagegen, wie zum Beispiel die Variante mit Teriyaki-Hähnchen, sehr saftig.

Auch preislich stimmt in unseren Augen das Verhältnis, zumindest für einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt, wird doch jedes Reisbällchen extra für uns per Hand geformt. So habe ich jedes meiner Reisbällchen von der Wiege bis zum Tod mitverfolgen und genießen können. Aber werft doch selbst einen Blick auf die Auswahl an Reisbällchen und deren Preise. So konnte mein Bärchen Hunger für unter 15€ gestillt werden und neben meinen 3 Reisbällchen konnte ich mir noch einen Hojicha Latte (Latte mit geröstetem grünen Tee) gönnen. Für Scheunendrescher sind die Reisbällchen vermutlich nichts, jedoch habe ich die Reisbällchen eher als kleines Essenserlebnis wahrgenommen und nicht als bloße Sättigungsquelle (Wobei Rotzi nicht einmal ihre drei Reisbällchen ganz geschafft hat :D).

Ich finde es außerdem noch erwähnenswert, dass unser „Fastfood“ von Hand mit ausgewählten Zutaten hergestellt wird und dabei alle Zutaten im fertigen Produkt noch zu schmecken und zu sehen sind. In Zeiten von Tütensuppen und kompletten Mikrowellenmenüs ist für mich dieses Empfinden von Nahrung und Nahrungsmitteln sehr wichtig. Zudem sind die Mitarbeiter freundlich und haben damit nicht nur zu unserer Sättigung, sondern auch zu unserer Zufriedenheit beigetragen.

Vielleicht sind Reisbällchen, Matcha und Co nicht unbedingt weihnachtlich, aber wer Freude an Asiatischem Essen und vor allem an Sushi findet, der sollte diese köstlichen Dreiecke einmal ausprobieren. Geplant sei auf jedenfall mehr, wurde uns gesagt und wir würden uns über ein Ricetown in Dresden freuen. Wer unserer Empfehlung folgt und dem es dann noch ebenso gut wie uns gefällt, der kann auch seine Zufriedenheit für Ricetown auf Facebook Ausdruck verleihen :).

Ich verabschiede mich nun von euch, auch im Namen von Rotzi und unseren Mitmampfern, hier noch einpaar Impressionen von unserer kulinarischen Reisballschlacht 🙂
(Die teils schlechte Qualität bitte ich zu entschuldigen, leider bietet ein Weihnachtsmarkt eine sehr unpassende Beleuchtung für die uns zur Verfügung stehende Kamera)




P1020345So haben Rotzis scharfe Augen die Reisbällchen entdeckt

P1020338Auch bei näherer Betrachtung steht man Länger vor der Auswahl und bestaunt die Kleinen Fastfoodhappen

P1020351

Hat man sich dann entschieden werden die Reisbällchen frisch hergestellt

P1020353In meiner bärchenhaften Dekadenz musste ich natürlich noch ein Getränk wählen

P1020360Zufrieden Mampfen wir uns durch die Auswahl des Ricetown.
Mein Favorit: ist Riceball Nr. 2 Shizo, die Kombination von Reis und japanischem Basilikum ist einfach und schmackhaft.
Rotzis Favorit: ebenfalls die Shizo-Variante und das Reisbällchen mit Teriyaki-Hähnchen

Tüdeldüüü und bis denn, Bärchen 🙂

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4 Gedanken zu “Kulinarische Reisballschlacht auf dem Weihnachtsmarkt

  1. Morgen früh gibts Kekse und Kuchen (den aber nicht für alle 😉 ) Ich werde auf Reisbällchenjagd gehen 😉
    Liebste Grüße 🙂

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